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V-Modell-XT

Das V-Modell-XT ist ein frei verfügbares Vorgehensmodell und ist speziell für Projekte konzipiert, die sich mit der Entwicklung und Weiterentwicklung von IT-Systemen beschäftigen. Als Hilfsmittel ermöglicht das V-Modell XT den Projektbeteiligten ein einheitliches und konsistentes Vorgehen bei der Planung und Durchführung von Projekten.

Entwicklung

  • 1979 – Prototyp-Entwicklung und Namensgebung durch Barry Boehm. Den Namen verdankt das Modell seiner visuellen Darstellung der Phasen in „V“-Form.
  • 1991 – ein verbindliches Regelwerk für den Bereich des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) wird konzipiert
  • 1992 – AU250 erstmalige Veröffentlichung durch die Bundeswehr als Rahmenregelung für alle Bundesbehörden
  • 1997 – V-Modell 97 wesentliche Neuerungen und technologische Anpassung
  • 2005 – Initialisiert von einem Konsortium der Industrie und Forschung der Bundesrepublik Deutschland mit dem Ziel einen erfolgsverbessernden Entwicklungsstandard für IT-Systeme des Bundes (EstdIT) zu schaffen, einsteht das V-Modell XT. Der Zusatz „XT“ steht für „eXtreme Tailoring“ und bedeutet flexible Anpassbarkeit an spezifische Projektumfelder.
  • 2006 - seit 2006 ist das V-Modell XT urheberrechtlich geschützt und unter der Apache Lizenz Version 2.0 freigegeben.
  • 2015 –V-Modell XT 2.0 Release Notes, letzter Release vom 17.06.2015

Nutzung

Die Anwendung des V-Modell XT im Projektumfeld der Softwareentwicklung soll Projektrisiken minimieren, Kommunikation zwischen allen Beteiligten verbessern, Qualität gewährleisten und Gesamtkosten eindämmen. Zu den Zielgruppen des V-Modell XT gehören Unternehmen der öffentlichen Hand und im militärischen Umfeld. Die Nutzung des V-Modells trägt zu einer geregelten strukturierten Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen und Behörden bei gemeinsamen Softwareentwicklungsprojekten bei. Die Bundesverwaltung bestimmt somit das V-Modell XT für Auftragnehmer als Vertragsgrundlage und nutzt das Modells als Richtschnur bei Systementwicklungsprojekten. Das V-Modell XT ist als generischer Vorgehensstandard für IT-Projekte daher besonders bei Behörden und der privaten Wirtschaft weit verbreitet.

Das V-Modell-XT standardisiert das Vorgehen für neue und fortschreitende IT-Vorhaben. Es berücksichtigt den gesamten Systemlebenszyklus, von Anforderungsanalyse bis zur Nutzung der Software. Als ein produktzentriertes Vorgehensmodell definiert es die Struktur und Inhalte der Ergebnisse, sowie den Aufbau und die Abhängigkeiten dieser untereinander. Entscheidungspunkte dienen dabei der Fortschrittkontrolle und sind Produktergebnisse wie z.B. Dokument, Quellcode und Hardware.

Grundkonzept

Das Grundkonzept gibt einen Rahmen für den Aufbau der Projektplanung nach V-Modell XT vor. Dieser kann je nach Projekt-Strategie spezifiziert werden.

Projekttypen

  • Jedes Projekt wird nach Projekttyp spezifiziert. Es wird nach Systementwicklungsprojekt eines Auftraggebers oder eines Auftragnehmers oder das von Beiden unterschieden.
Vorgehensbausteine
  • Je nach Aufgabenstellung werden Produkte, Aktivitäten, Rollen in einen eigenständigen Vorgehensbaustein gekapselt. Für jedes V-Modell XT-Projekt sind Managementkonzepte Projektmanagement, Qualitätssicherung, Konfigurationsmanagement, Problem- und Änderungsmanagement verpflichtend. Diese bilden zusammen mit Vorgehensbausteinen den Kern des V-Model XT.
Projektdurchführungsstrategien
  • Für einen geordneten Projektablauf wird dem Anwender ein Katalog mit den dynamischen Inhalten des V-Modells XT zur Verfügung gestellt, z.B. Inkrementelle, Komponentenbasierte oder Prototypische Systementwicklung. Hier wird eine zeitlich geordnete Reihenfolge mit Entscheidungspunkten festgelegt.
Entscheidungspunkte
  • Hier werden Meilensteine als Produktergebnisse definiert. Diese dienen zur Fortschrittskontrolle und fordern eine explizite Entscheidung über weiteren Projektverlauf. Durch die Festlegung der Entscheidungspunkte entsteht ein Durchführungsrahmen des Projektes.
Parallelisierung
  • Durch den V-förmigen Projektdurchlauf werden Anforderungen der Auftragsgeber beim Auftragnehmer parallel als Aufgaben initiiert. Prozesse sind als Phasen in Gegenüberstellung organisiert.



V-Modell als Beispiel
eigene Darstellung

Besonderheiten

  • Spezifiziert für Behörden
  • Projektabläufe werden auf der Auftraggeber-Seite und auf der Auftragnehmer-Seite beschrieben
  • Kombinieren mit Agilen Vorgehensweisen je nach Projektkontext gut möglich
  • Pflege und Weiterentwicklung durch Weit e.V. (weit-verein.de), auch Zertifizierung, Fortbildung, Support, Expertenblog, Publikationen, Veranstaltungen, Mitgliedschaft (1190€-25.000 € p.a.), Mitglieder: Bundesverwaltungsamt, Freistaat Bayern, 4Soft GmbH, Airbus Defence & Space AG/GmbH, IABG mbH, Siemens AG, Technische Universität Clausthal, Technische Universität München
  • Flexibel durch Tailoring, lässt sich also auf die Bedürfnisse eines Projekts anpassen.
    Statisches Tailoring ist für die anfängliche erste Anpassung bestimmt und wird durch den Projektassistenten des V-Modell XT unterstützt.
    Dynamisches Tailoring erlaubt Anpassungen im Projektverlauf, z.B. bei Änderungen der Rahmenbedingungen.

Anwendung

Über das Portal www.V-Modell-xt.de gibt es Downloads, FAQs, Diskussionsforen, Veranstaltungskalender und Informationen. Für die Anwendung bietet die Seite zusätzlich Vorlagen und Werkzeuge:
Dokumentation: Beschreibung des Vorgehensmodells in HTML, PDF, RTF
Produktvorlagen: RTF – Dokumentvorlagen
Beispielprojekte: Praxisbeispiele
Schulungsmaterial: Folien, Lerntour
Technische Plattform: zum Aufbau der Umgebung
Werkzeuge: Editor für die Dokumentation, Projektassistent für Tailoring

Das V-Modell XT wird kontinuierlich angepasst. Die Pflege durch den Verein Weit e.V. und die Umsetzung der Best Practises tragen wesentlich zur Verbesserung bei. Aufgrund der mehrjährigen Anwendung und Weiterentwicklung des V-Modell bietet das V-Modell XT eine Stabilität und Beständigkeit für die Nutzer.


  1. Wolfgang Dröschel/Manuella Wiemers (2000), Das V-Modell 97-Der Standard für die Entwicklung von IT-Systemen mit Anleitung für den Praxiseinsatz
  2. Reinhard Höhn/Stephan Höppner(2008), Das V-Modell XT, Springer
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konzepte/v-modell-xt.txt · Zuletzt geändert: 2017/04/21 13:03 von binarium