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Privatsphäre

Definition

Die Privatsphäre ist der Bereich einer Person, der nicht öffentlich ist, also der nur die eigene Person angeht. Laut Gesetz ist dieser Bereich besonders schützenswert, sodass Eingriffe einer besonderen Rechtfertigung bedürfen. Denn jeder Mensch sollte sich ungezwungen und frei in seinem persönlichen Bereich bewegen dürfen, ohne von Dritten ständig beobachtet und überwacht zu werden.1)

Data Warehouse

In einem Data Warehouse werden große Mengen von Daten an einem Ort aufbewahrt. Diese Daten sollen der Auswertung von einzelnen Altersgruppen oder Regionen dienen, um Trends und Beliebt- bzw. Unbeliebtheiten aufzudecken. Die Individualinformationen einzelner Personen werden dabei nicht berücksichtigt, daher liegt auf kein Eingriff in die Privatsphäre vor. Zumindest soweit die Daten nur zu derartigen Auswertung verwendet werden.

Das Ziel eines Data Warehouses ist es, dass alle Daten an einer Stelle konsistent und richtig vorliegen und vor Allem einfach zugänglich, sodass jeder Anwender auf die, von ihm benötigten Daten, zugreifen kann.2)

Problematik

Datenmissbrauch

Die Problematik des einfachen Zugangs zu vielen Daten ist, dass diese Möglichkeiten missbraucht werden. Hat ein Anwender Zugriff auf das Data Warehouse, kann er mit einem Klick eine große Menge Informationen sammeln. Zum Schutz der Privatsphäre, müsste sichergestellt sein, dass diese Daten nur zu dem vorgesehen Zweck der „Big Data“-Auswertung verwendet werden.

Um diesem Problem entgegenzuwirken, müssten unterschiedliche Zugriffsberechtigungen eingeführt werden, sodass ein Anwender nur auf die Teile des Data Warehouses zugreifen kann, die für seine Arbeit und Entscheidungsfindung von Bedeutung sind. Dieser Lösungsansatz steht allerdings komplett im Gegensatz zum Konzept des Data Warehouses.

Ein weiterer Lösungsansatz wäre, die Datenauswertung zu ermöglichen, ohne dass der Anwender die Daten einsehen kann.3)

Auswertung von Kleingruppen

Ein zweites Problem stellt die Auswertung von kleineren Regionen/Gruppen dar. Eine Auswertung dieser Daten könnte in Kombination mit zusätzlichem Umfeldwissen ermöglichen, dass auf individuelle Informationen über Personen geschlossen werden kann. Beispiel: die Auswertung einer Gemeinde auf Basis der Anzahl Kinder: Wenn es nur eine Gemeinde mit vier Kindern gibt, können diese Informationen isoliert werden und greifen somit in die Privatsphäre ein.

Die Lösung dieses Problems wurde bisher weniger Beachtung zuteil, weil die Richtlinien von Privatsphäre nicht klar definiert sind und daher ist nicht klar, wann die Privatsphäre verletzt wird. 4))

Code of Conduct

Eine Sammlung von Richtlinien und/oder Regelungen, welche sich Unternehmen im Rahmen einer freiwilligen Selbstbindung selbst auferlegen. Die formulierten Verhaltensanweisungen dienen als (grundlegende) Handlungsorientierung für Mitarbeiter, um erwünschtes Verhalten zu kanalisieren bzw. unerwünschte Handlungen zu vermeiden. Oftmals im Kontext von Corporate Social Responsibility zu finden.5)

Der Code of Conduct bietet so eine Möglichkeit zumindest die Speicherung von nicht oder nicht mehr relevanten Daten zu reduzieren, was wiederum weniger Angriffspunkte für den Missbrauch der Daten bietet.

Fazit

Der vorgesehene Verwendungszweck, nämlich die Auswertung von großen Datenmengen, stellt keinen Eingriff in die Privatsphäre dar. Allerdings wirft die integrierte Speicherung aller Daten in einem Data Warehouse das Problem auf, dass der Vorteil der einfachen Informationsbeschaffung im Fall von Missbrauch einen großen Nachteil darstellt und einen massiven Eingriff in die Privatsphäre mit sich ziehen kann.

2)
vgl. Kimball, Ralph/ Ross, Margy (2013): The Data Warehouse Toolkit: The Definitive Guide to Dimensional Modeling. Third Edition.
3) , 4)
vgl. Vaidya, Jaideep/ Clifton, Christopher W.(2006):Privacy Preserving Data Mining.
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konzepte/privatsphaere.txt · Zuletzt geändert: 2016/03/24 20:27 von zaeperni